Ich kann dich nur sehen, wenn dein Gesicht genau über meinem ist. Wie in einer engen Schlucht, in der das Licht den Boden erreicht, wenn die Sonne im Zenit steht. Deine Stimme bewegt mich tief, deine Berührung lässt mich ahnen, dass ich noch existiere. Du hörst mich leider nicht. Ich rede mit dir. Anders. Aber ich tue es. Eigentlich das Einzige, was mich am Leben hält. Meine Gedanken kann ich spüren, mich selbst fühle ich so gut wie nicht mehr. Die innere Uhr ist stehen geblieben. Stunden sind dasselbe wie Minuten. Eine Sekunde, ein Monat ... wie fühlt sich der Unterschied an? Ich habe es vergessen. Ist gerade Sommer oder Winter?
Das Piepsen. Ich hasse das Piepsen. Wie jemand, der den ganzen Tag einen halben Meter hinter mir geht und sich ständig räuspert, um zu zeigen, dass er immer da ist. Ich bin ... nie allein.
Wo war ich stehen geblieben? Ach ja, welche Jahreszeit. In meinem Sommer sehe ich deine Haare, wie sie im beständigen Wind der Puszta wehen und ihre Pracht mit den Mähnen der Pferde konkurriert.