Die Lösung: Rauchfreie Küchenöfen
Ausgebildete Ofenbauer errichten mit einfachen Mitteln in den Haushalten Kochstellen mit Rauchabzug. Die benötigten Materialien für einen Chulo sind vor Ort verfügbar oder können leicht beschafft werden: Lehmerde, Kuhdung, Reisschalen zur Herstellung von Lehmziegeln, Eisenstangen zur Stabilisierung, getöpfertes Ofenrohr.
Die Haushalte beteiligen sich, indem sie das Material für die Lehmziegel bereitstellen und ihre Arbeitskraft einbringen. Bezahlt werden müssen außerdem der Lohn des Ofenbauers und die Beschaffung von Eisenstangen und Töpferwaren. Die Kosten für einen Ofen liegen derzeit bei etwa acht Euro. Auch wenn dieser Betrag in unseren Augen geringfügig erscheint, stellt er doch für die Mehrzahl der Bauern eine unüberwindliche Hürde dar.
Der Verein „Die Ofenmacher e. V.“ mit Sitz in München sammelt Spenden für die Finanzierung der rauchfreien Küchenöfen, sorgt für ihre Verbreitung vor Ort und organisiert die Ausbildung der Ofenbauer in Zusammenarbeit mit einem Programm der nepalesischen Regierung zur Verbesserung der ländlichen Energieversorgung (ESAP).
