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Über die Programm-Premiere von „Geschichten mit Hand und Fuß“ im Kaffee Haus Liederkranz am 21. März berichtete die Bergische Landeszeitung in ihrer Ausgabe vom 25. März:
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Fotos: LuhrFotoDesign
Viel zu erzählen
BERGISCH GLADBACH. Das landläufige Vorurteil, wonach ein Beamter und Humor ein Widerspruch in sich ist, hält sich hartnäckig. Robert Pfeffer, 43-jähriger Gladbacher und als Beamter in der Kölner Stadtverwaltung beschäftigt, bewies am Sonntagabend im restlos ausverkauften Haus Liederkranz, das es auch anders geht. Mit seinem brandneuen Programm „Geschichten mit Hand und Fuß“, einer Sammlung von amüsanten Geschichten verschiedener Autoren und ergänzt durch eigene Werke, knüpft er an seine erfolgreichen Erzählabende der Vergangenheit an.
„Die Tradition des Erzählens ist heute leider fast ausgestorben. Dabei kann diese Kunst sehr spannend und intensiv sein, denn der Erzähler baut einen direkten Draht zum Publikum auf, kann individuell agieren und lebt von der Reaktion seiner Zuhörer“, erläutert Pfeffer im Gespräch mit der BLZ.
Neben zwei Geschichten aus der eigenen Feder um den Tausendfüßler, dem auf unerklärliche Weise vier seiner Füße abhanden kamen und der Geschichte um die Schnullerfee präsentierte er beispielsweise Tucholskys zeitlose schwarzhumorige Gedanken über den Sinn der Familie, Passagen aus Tim Moores Buch „Zwei Esel auf dem Jakobsweg“ oder Ausschnitte aus dem Werk „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut“ von Stefan Schwarz.
Stimme, Gestik und Mimik Pfeffers passten perfekt zu den jeweiligen Erzählungen, und selbst ein „Texthänger“ zu Beginn ließ die Frage offen, ob er real oder doch ein Teil des äußerst unterhaltsamen Programms war, das vom Publikum am Ende mit gebührendem Applaus bedacht wurde. (dvo)
Neues Programm von Robert Pfeffer
Amüsante „Geschichten mit Hand und Fuß“